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Von Horst Hassel
Plettenberg. Unter den Jugendlichen, die sich als Mitglieder der „Häher“-Gemeinschaft
handwerklich durch den Bau von Futterhäuschen und Nistkästen für die Natur einsetzten, war
1955 auch Klaus Ising. Seine „Häher“-Urkunde hat er aufbewahrt und sich zudem an den Mann
erinnert, der „Begründer und geistiger Vater“ der Häher war: Wilhelm Benfer.
Als wir kürzlich die Geschichte der „Häher“-Gemeinschaft Revue passieren ließen, wurden zahlreiche Namen wie August Hollweg, Prof. Dr. Hermann Budde, Otto Hücking u. a. genannt, die sich damals für den Naturschutz engagiert haben. Einer, der außen vor blieb, war Wilhelm Benfer. Er hatte die Geschichte der Häher aufgeschrieben, seinen eigenen Anteil daran aber aus Bescheidenheit völlig unerwähnt gelassen. Als Wilhelm Benfer am 21. September 1962 völlig überraschend starb, schrieb die Zeitung: „Mit der Häher-Gemeinschaft, die Geist von seinem Geist war, und als junge Kampftruppe des Naturschutzes in Deutschland ihresgleichen sucht, hat sich Wilhelm Benfer in besonderem Maße ein bleibendes Denkmal gesetzt.“
Benfer galt als „Vorkämpfer für den deutschen Naturschutz“. Er sorgte nicht nur für Vogelhäuser
und Nistkästen, er initiierte die Anpflanzung eines Schulwaldes und den „Tag des Baumes“ und
wurde nicht müde,
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1955 gab es die Häher-Urkunde für Klaus Ising
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