Packendes Geschichtsbuch über Plettenberg:

Der Streit um Südwestfalen
im Mittelalter
Im Blickpunkt:
Burg Schwarzenberg

Autor Friedrich W. Schulte schließt Lücke in der Geschichtsforschung über das Spätmittelalter

Ein hochinteressanter Lesestoff wartet auf Sie: 232 Seiten, packend geschrieben, mit zahlreichen Farbfotos und bislang unveröffentlichten Dokumenten veranschaulichen das Thema.

Verfolgen Sie die politische Meisterleistung der Grafen von der Mark, gegen den Willen der Erzbischöfe

beziehungsweise Kurfürsten von Köln die Grafschaft Mark zu errichten. 200 Jahre, bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts, währten die Auseinandersetzungen. Verfügbare Machtmittel wurden rücksichtslos genutzt, Könige und Päpste eingeschaltet. Dem märkischen Grafenhaus gelang es sogar, eines ihrer Mitglieder als Erzbischof von Köln einsetzen zu lassen.

Vor diesem Hintergrund erläutert Ihnen das Buch die konfliktreiche Grenzziehung zwischen den Orten Neuenrade, Plettenberg, Meinerzhagen und Bergneustadt auf märkischer Seite sowie Balve, Attendorn und Olpe auf kurkölnischer Seite. Diese Grenzziehung aus dem Mittelalter wirkt bis heute nach.

Die Karte zeigt den Territorialbesitz um 1480

Die Hintergründe für den Ausbau und die Bedeutung der Burg Schwarzenberg werden erläutert: Wie die Burg die Entwicklung der Stadt Plettenberg bestimmte. Wie sie als Ausdruck märkischen Machthungers Plänen diente, das Herrschaftsgebiet nach Einverleibung der Länder Bilstein und Fredeburg weiter nach Süden auszudehnen.

Ein zusätzlicher Abschnitt ist der Verwicklung des vielköpfigen Adelsgeschlechts von Plettenberg in den Konflikt gewidmet. Sie lernen die zahlreichen Familienzweige kennen und deren Gratwanderung bei der Entscheidung für die kurkölnische oder märkische Seite.

Der Streit um Südwestfalen im Spätmittelalter - Im Blickpunkt: Burg Schwarzenberg; Friedrich W. Schulte; Mönnig-Verlag; ISBN-Nr. 3-9228885-86-1, DM 38,40 Das Buch erscheint in der Reihe der Veröffentlichungen des Heimatbundes Märkischer Kreis.


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