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27. April 1945
28. April 1945
29. April 1945
30. April 1945
1. Mai 1945
27. April 1945
30 Mann der Sturmtruppe des 311.US-Pionier Bataillon halfen dem Regiment über die Donau zu setzen.
Ein am Ufer liegendes deutsches Fährboot wurde sehr effektiv beim Übersetzen benutzt.
Während der frühen Morgenstunden konnte der Brückenkopf auf der anderen Seite von Ingolstadt durch
das 342.US Infantry Regiment erweitert werden. Um 09.00 Uhr stellten die Pioniere eine Pontonbrücke über die Donau fertig.
Drei Kilometer landeinwärts stießen das 1.und 2. US Infantry Bataillon auf starken deutschen Widerstand, als
sich die Bataillone einer Festung bei einem Verschiebebahnhof näherten. Nach mehreren Stunden unter starkem
deutschen Feuer konnte die Festung gemeinsam durch die Kompanien G und F genommen werden.
Die Panzerjägerkompanie des 343.US Infantry Regiments lief auf den Weg nach Landshut in einen Hinterhalt. Ein
Munitionsfahrzeug wurde durch eine deutsche Panzerfaust in Brand geschossen. PFC L. Gill aus West Virginia konnte
trotz des starken deutschen Feuers, aus gut ausgebauten Stellungen und der explodierenden eigenen Munition eine
Verteidigungslinie aufbauen und den Deutschen schwere Schläge zufügen.
Inzwischen stieß Staff Sergeant David E. Kelly mit zwei Kameraden der Kompanie A,
343.US Infantry Regiment bei einem Aufklärungsunternehmen auf drei deutsche Halbkettenfahrzeuge mit Munition und Benzin.
Sie eröffneten mit ihren schweren MG, das Feuer und töteten einen Fahrer. Die in Brand geschossenen deutschen Fahrzeuge
erregten die Aufmerksamkeit der dortigen deutschen Einheit, die sofort mit schwerer Artillerie unterstützt wurde und MG Feuer
antwortete. Daraufhin mußte PFC Gill seine Stellung aufgeben.
Inzwischen wurde die Pontonbrücke von schwerer deutscher Artillerie beschossen. Ein direkter Treffer zerstörte die
Spannseile, aber die Brücke hielt. Die Telefonkabel über der Brücke wurden durchtrennt und PFC Eldon C. Sherman
meldete sich freiwillig, um diese zu reparieren.
28. April 1945
Hauptmann Donnald H. Baumer, 342.US Infantry Regiment, 3. Bataillon war auf dem Vormarsch zur Autobahn Berlin-München, als er auf eine Ortschaft mit Stadtmauer stieß. Nach einer persönlichen Erkundung, befahl er einen Stosstrupp die Ortschaft einzunehmen. Der Trupp näherte sich der Stadtmauer unter schwerem Feuer.
Hauptmann Baumer entdeckte einen Tunnel der unter und durch die Stadtmauer führte. Daraufhin änderte er seinen Angriffsplan.
Die SS Einheit wurde von den plötzlich im Ort auftauchenden Amerikanern völlig überrascht.
Das 343.US Infantry Regiment setzte inzwischen den Vormarsch über die Autobahn fort und nahm die Orte Königsfeld,
Fahlenbach, Burgstoll, Wolzach, Winden, Langenbruck, Staffel, Gembach, Ronz und Eschelbock im Laufe des Tages ein.
29. April 1945
Um 13.45 Uhr erreichte das 341.US Infantry Regiment im schnellen Vormarsch eine intakte Brücke über die Amper. Der
Voraustrupp des Regiments überraschte das deutsche Sprengkommando und machte die Sprengladungen unschädlich,
bevor die deutschen Einheiten am anderen Ufer eingreifen konnten. Die Isar wurde vor der Dunkelheit erreicht.
Während des Tages wurde der Ort Geroldshausen erobert. Bei einsetzender Dämmerung waren die folgenden Orte befreit:
Keetersdorf, Ampershausen, Hursbach, Kirchdorf, Tunzhausen, Holzhausen, Zolling, Marzling und Freising.
Das 343.US Infantry Regiment schwenkte in den Bereich der 14.US Panzer Division ein, überquerte die Amperbrücke
und schwenkte in ihren ursprünglichen Einsatzbereich zurück. Vor dem 343.US Infantry Regiment lag nun Freising
und die Isar. Das 1. und 3. Bataillon starteten einen gemeinsamen Angriff und nach starken Gefechten fiel die Stadt
um 19.00 Uhr in amerikanische Hand.
Das 2. Bataillon trat nun zum Gefecht an, und erreichte das Ufer der Isar. Damit konnte der Kontakt zum 342.US Infantry
Regiment hergestellt werden, welches gerade das 341.US Infantry Regiment im Kampf ablöste.
Das 342.US Infantry Regiment setzte den Vormarsch auf der linken Flanke Richtung Moosburg fort, und erreichte das
deutsche Stalag VII B. Das 342.US Infantry Regiment befreite die Orte Osseltshausen und Attenkirchen. Um 22.00 Uhr
bezogen die drei Bataillone Stellung entlang der Isar bei Wingham, Schmidthausen und Haag, in Vorbereitung die Isar
zu überqueren.
Dem 3. Bataillon, 342.US Infantry Regiment wurde wieder befohlen, das Übersetzen durchzuführen, aufgrund ihrer
hervorragenden Leistungen bei der Überquerung der Donau. Nachdem das 342.US Infantry Regiment um 01.45 Uhr
einen Brückenkopf gebildet hatte überquerte das 343.US Infantry Regiment um 02.45 Uhr stromaufwärts die Isar und
bildete einen zweiten Brückenkopf angeführt von den Kompanien I und K.
Beide Kompanien wurden von starken deutschen Kräften aus der Flanke angegriffen. Die Lage stabilisierte sich erst,
als ein weiterer US Sturmtrupp und ein MG Zug zur Unterstützung in den Kampf eingreifen konnte. Die US Infantrykompanien
dehnten den Brückenkopf weiter aus und befreiten in diesem Zuge einige Orte. Beide Regimenter das 342. und das
343.US Infantry Regiment konnten sich vereinigen und gingen gegen den Isarkanal vor.
Die Verwundeten wurden mit Sturmbooten zurück über die Isar gebracht und in Ambulanzwagen weiter nach Freising
gefahren. Das 311.US Medical Bataillon hatte dort neben dem Gefechtsstand der 86.US Infantry Division einen
vorgeschoben Verbandsplatz eingerichtet.
30. April 1945
Als das 343.US Infantry Regiment Richtung Kanal vordrang, entdeckte ein Spähtrupp unter Leutnant Warren Parkins die unbeschädigte Kanalunterführung südlich von Eitting.
Parkins strebte rasch dem Tunneleingang zu, der am anderen Ende von einer Panzersperre blockiert war.
Er durchtrennte die Zündleitungen bevor die deutsche Sicherungen dies verhindern konnten. Daraufhin wurde der Spähtrupp unter schweres Feuer genommen.
Der Spähtrupp in Stärke von 19 Mann hielt, gedeckt durch die Panzersperre mehreren deutschen Angriffen gegen den Tunnel stand. Ein Gegenangriff ging in einen Nahkampf über. Der Trupp wurde durch Kompanie K entsetzt.
Der Tunnel wurde von Kompanie C, 311.US Pionier Bataillon geräumt.
Die Regimenter 343. und 341. rückten nach. Durch die Einnahme des Tunnels konnte ein gefährliches Übersetzen über den Kanal, sowie das Überfluten weiter Teile des Geländes vermieden werden.
Ein anderer Trupp der Kompanie K, befehligt von Staff Sergeant Antony Firavich, wurde durch starkes MG und Infanteriefeuer zum Rückzug gezwungen. Firavich übernahm die Nachhut und deckte die Absetzbewegung.
Für seine herausragende Leistung wurde Firavich ausgezeichnet.
Nach der Sicherung des Tunnels wurde das 3. Bataillon des 343.US Infantry Regiments in Reserve gelegt, um sich nach den schweren Verlusten neu zu Formieren. Das 1.und 2. Bataillon führten den Angriff fort.
In der nähe Eittings wurden 30 Luftwaffenangehörige des berühmten Jagdgeschwaders 2 "Richthofen" gefangen genommen. Diese Soldaten wurden im letztem Aufgebot als Infanteristen verwendet. Ein eindeutiges Zeichen das die deutsche Luftwaffe vernichtet war.
Als das 3. Bataillon 342.US Infantry Regiment den Kanal erreichte, entdeckte sie eine schmale Hängebrücke.
Ein Trupp aus drei Mann geführt von PFC Billy P. Rudisill, Kompanie K, 342.US Infantry Regiment, ergriff sofort die Gelegenheit und sicherte die kleine Brücke über dem Kanal.
Rudisill und seine Kameraden hielten zwei Stunden auf dem Südufer aus, und vereitelten jeden Versuch die Brücke wieder in "Deutsche Hand" zu bekommen.
Um 16.00 Uhr überquerte die Kompanie K die Brücke und drehte nach links Richtung Berglern.
Der Kompanieführer Hauptmann McAllister, wurde bei dem Versuch Berglern zu erstürmen an der Spitze seiner Einheit getötet.
Als die Kompanie K Berglern besetzte, wurde sofort von Col. Pete T. Heffner, Befehlshabender Offizier des Hauptquartiers der Division das 2. und 3. Bataillon über die Brücke beordert um diesen Brückenkopf zu sichern.
Während die Kompanie I, 342.US Infantry Regiment sich bereit macht, um über die Brücke zu setzen, wurde Hauptmann William Richardson und Funker Edmond O´Neil bei dem Versuch im Büchenkopf den Kontakt mit Kompanie K herzustellen von einem großange-legtem deutschen Gegenangriff überrascht und gefangen genommen.
Beide wurden am Ende des Krieges von der 42.US Infantry Division befreit.
Als dann das 2. Bataillon die Brücke erreichte griff sie sofort in die Kämpfe ein und vernichtete jeden Widerstand am Brückenkopf.
Unzählige deutsche Gegenangriffe wurden gegen sie geführt.
Besonders tat sich Staff Sergeant Willis R. Cates, Kompanie G hervor, als er ohne auf seine eigene Sicherheit zu achten mit seinen Männern eine Verteidigungslinie aufbaute um den deutschen Gegenstoß aufzuhalten.
Bei diesem Versuch wurde er tödlich getroffen, aber seine Tat inspirierte seine Männer so sehr, dass sie die Linie halten konnte.
Die Versorgung der vorgeprellten Einheiten wurde zusehends schwerer, da alle schweren Fahrzeuge jenseits der Isar fest lagen. Verwundete mussten zurück getragen werden und Verpflegung erreichte nicht die Front.
Technical Sergeant/5 Marion J. Foglesong, Kompanie B, 311.US Medical Bataillon meldete sich freiwillig um Blutplasma über die Isar und den Kanal zu bringen.
Ebenso wurde auch Plasma von Flugzeugen an Fallschirmen abgeworfen.
Während der Nacht wurde eine befahrbare Brücke über die Isar errichtet und die Truppe erhielt die so dringend benötigte Versorgungsgüter.
Während des Tages verhörten die PFC´s Alexander Dennis und Irvin Rosen einen deutschen Gefangenen und erfuhren, das
im nächsten Ort (Wartenberg oder Fraunberg) ein deutscher General nebst Stab und 200 Mann biwakieren. Unerschrocken
marschierten die zwei Soldaten dann in den Lagerbereich und verlangten den General zu sprechen. Diese Bitte wurde entsprochen.
Sie baten den General, er solle sich doch ergeben, denn jeder weitere Wiederstand wäre doch sinnlos. Der General mitsamt
200 Mann ergaben sich.
Im Laufe des Tages marschierte das 341.US Infantry Regiment vorwärts um das 343.US Infantry Regiment abzulösen.
Das 343.US Infantry Regiment stand in Ihrer härtesten Feuerprobe seit Ingolstadt.
1. Mai 1945
Die Aufklärungsabteilung der 86.US Infantry Division (86th Rec. Sqd.) begann mit der Säuberung des
eroberten Geländes von versprengten und abgeschnittenen deutschen Einheiten. Die zeitweilig unterstellte
23rd Cav Rcn Sqd (Aufklärungsabteilung) wurde als Verbindungsglied zu den benachbarten Divisionen eingesetzt.
Die amerikanische Artillerie schoß die Stadt sturmreif. Daran beteiligten sich die 911. US Feldartillerie Bataillon
mit 300 Schuss, das 404. US Feldartillerie Bataillon mit 100 Schuß und das 364.US Feldartillerie Bataillon das von
der 86. US Infantry Division angefordert wurde, und in Freising lag mit 100 Schuß 240mm.
Das 342.US Infantry Regiment befreiten Langenpreising, Tittenhofen, Pesenlern, Riding, Grucking, Sturzhorn und
Bockhorn im laufe des Vormittages ohne nennenswerten Widerstand.
Am Nachmittag begann stark es zu schneien und nach wenigen Stunden war die Landschaft weiß. Die Infanteristen
des 342.US Infantry Regiments, hungrig und unterkühlt, setzten ihren Vormarsch fort und befreiten Oberndorf,
Rappolskirchen, Landersdorf und St.Wolfgang. Das Wetter verschlechterte sich und ab 17.00 Uhr tobte ein
Schneesturm durch das Donaugebiet, der auch am nächsten Tag anhielt. |